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Docker Swarm

Wenn es darum geht, Docker Container über mehrere Hosts verteilt laufen zu lassen, gibt es seit  Kurzem eine angenehme neue Art des Clustering: Der Docker Swarm Mode, mit Version 1.12 eingeführt, vereinfacht das Handling von Containern ungemein. Zum Testen stehen uns derzeit HypriotOS 1.1.3 oder Raspbian Jessie Lite mit Kernel 4.4.38-v7+ zur Verfügung.

Installation

Mit Hypriot können wir gleich loslegen, bei Raspbian Jessie Lite müssen wir zunächst noch alles aktualisieren und das aktuellste Docker installieren.

$ apt-get update
$ apt-get dist-upgrade -y

Nach einem Restart überprüfen wir, ob der Kernel aktuell genug ist um mit Docker Swarm klar zu kommen. Zumindest 4.4.38-v7+ wäre nicht schlecht.

$ uname -r
4.4.38-v7+

Hat das Upgrade geklappt, installieren wir endlich Docker. Natürlich könnte man das auch über einen Paketmanager wie apt, derzeit sind wir aber mit der manuellen Installation aktueller und damit besser beraten.

$ curl -sSL get.docker.com | sh

Vorsicht: Das wird wirkich nur nach dem Kernel-Upgrade funktionieren. Jessie kommt mit Kernel 4.4.34-v7+ und vermurkst uns mit apt das ganze System. Nach dem Abbruch der Installation werden wir mit einem dpkg-Error allein gelassen. Hier hilft dann nur noch, das beschädigte Paket mit dpkg -r [Paketname] zu entfernen und die gesamte Installation mit $ curl -sSL get.docker.com | sh noch einmal neu zu starten.

Wenn alles fertig ist, überprüfen wir noch geschwind die genaue Docker-Version.

$ docker version
Client:
 Version:      1.12.5
 API version:  1.24
 Go version:   go1.6.4
 Git commit:   7392c3b
 Built:        Fri Dec 16 03:23:36 2016
 OS/Arch:      linux/arm

Server:
 Version:      1.12.5
 API version:  1.24
 Go version:   go1.6.4
 Git commit:   7392c3b
 Built:        Fri Dec 16 03:23:36 2016
 OS/Arch:      linux/arm
In Kategorie: IT
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Am Graben

Extreme Menschenmassen treiben in der Adventszeit durch das (gefühlt vermeintlich) größte touristische Zentrum Österreichs: Den Graben. Es fängt schon bei den Tuchlauben an, wo sich das langsame Schlendern von den umliegenden Weihnachtsmärkten an Freyung und Am Hof plötzlich in aufgeregtes staunen über das Bilderbuch-Wien abwechselt.

Wer es erst einmal am Goldenen Quartier vorbei geschafft hat, bekommt einen guten Blick hinunter auf den Kohlmarkt und die türkise Kuppel der Hofburg.

Wir stehen vor dem letzten verbliebenen Julius Meinl Supermarkt mit Bar und im Winter Glühweinstand. Natürlich gibt es hier allerlei Leckereien, aber wo gibt es die in Wien schon nicht?

Und das Schoppingfest kann beginnen. Bald stehen hier überall Christbäume zum Verkauf und man fühlt sich wie in einem niederösterreichischen Tannenwald.

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PowerShell Remote Management

PowerShell ist eine besonders gute Option, wenn es darum geht, wiederkehrende Befehle auszuführen. Um einen PowerShell-Befehl auszuführen muss man sich aber nicht zwangsläufig auch physisch bei dem Server befinden, auf dem er laufen soll. Oft genügt es auch, aus der Ferne auf ihn zuzugreifen.

Voraussetzung hierfür ist, dass auf dem entfernten Server PSRemoting mit dem Befehl

Enable-PSRemoting -Force

aktiviert wurde. Wie alle Befehle mit Systemauswirkung muss auch dieser mit Administratorenrechten ausgeführt werden. Nachdem wir diese Voraussetzungen hergestellt haben, können wir uns zu ihm verbinden. Der für das Erstellen einer neuen Session nötige Befehl lautet

Enter-PSSession -VMName <String>

wobei <String> den Hostnamen des entfernten Servers angibt.

Handelt es sich um eine virtuelle Maschine, auf die wir von ihrem Host aus zugreifen möchten, ist die Sache noch leichter: Wir müssen uns um PSRemoting überhaupt keine Sorgen machen, sondern können mit

Enter-PSSession -VMName <String>

wobei <String> hier den Namen der Remotemaschine angibt, direkt eine Session in der virtuellen Maschine eröffnen. Immer öffnet sich eine Eingabeaufforderung, die nach Benutzernamen und Passwort fragt.

In Kategorie: IT
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Windows Server 2016

Der neue Windows Server 2016 wird von Microsoft in sechs verschiedenen Editionen angeboten.

  • Der Windows Server 2016 Essentials ist für Small Business gedacht, und kann von bis zu 25 Anwendern oder mit 50 Geräten genutzt werden. Es unterstützt bis zu zwei Prozessorkerne und bis zu 64 GB Arbeitsspeicher.
  • Der Windows Server 2016 Standard ist für physische Server mit wenig bis gar keiner Virtualisierung gedacht und enthält die meisten Serverrollen und Features des Betriebssystems. Es unterstützt bis zu 64 Prozessor-Sockel und bis zu 4 TB Arbeitsspeicher, und beinhaltet Lizenzen für bis zu zwei virtuelle Maschinen.
  • Der Windows Server 2016 Datacenter ist für virtuelle Umgebungen gedacht und enthält alle Serverrollen und Features des Betriebssystems. Es unterstützt bis zu 640 Prozessorkerne und bis zu 4 TB Arbeitsspeicher, und beinhaltet Lizenzen für eine unbegrenzte Anzahl virtueller Maschinen.
  • Der Microsoft Hyper-V Server 2016 ist eine eigenständige Virtualisierungsumgebung mit allen Serverrollen und Features des Windows Server 2016 rund um Virtualisierung. Die Lizenz ist kostenlos, aber virtuelle Umgebungen müssen separat und einzeln lizenziert werden. Es unterstützt bis zu 64 Prozessor-Sockel und bis zu 4 TB Arbeitsspeicher, verfügt aber über keine GUI.
  • Der Windows Storage Server 2016 Workgroup ist eine Einstiegs-Storage-Lösung die bis zu 50 Anwender, einen Prozessorkern und bis zu 32 GB Arbeisspeicher unterstützt. Sie kann auch in Domänen gehängt werden.
  • Der Windows Storage Server 2016 Standard unterstützt bis zu 64 Prozessor-Sockel, ist aber nur für zwei lizenziert, weiterhin bis zu 4 TB Arbeitsspeicher und beinhaltet Lizenzen für zwei virtuelle Umgebungen. Einige Serverrollen und Features des Windows Server 2016 sind enthalten, darunter DNS, DHCP, aber nicht AD DS, AD CS oder AD FS. Sie kann auch in Domänen gehängt werden.

Über die Lizenz hinaus führt Microsoft drei Installationsoptionen ein, genannt Desktop, Core und Nano. Desktop bietet das gewohnte Erlebnis mit GUI, Core kommt ohne, und Nano wird (fast) ausschließlich per PowerShell ferngewartet.

Die Minimalvoraussetzungen einer Installation hängen wesentlich von der gewählten Installationsoption ab. Auf physischen Maschinen sind dies zumindest eine 64 Bit-Umgebung, 1,4 GHz Prozessortakt, 512 MB Arbeitsspeicher und 32 GB Speicherplatz. Virtuelle Umgebungen müssen die selben Voraussetzungen erfüllen, benötigen aber während der Installation etwas mehr Ressourcen, vor allem Arbeitsspeicher. Die GUI benötigt nochmals rund 4 GB mehr Speicherplatz, bei Nano kann eine Installation abhängig von den benötigten Serverrollen und Features auch nur 440 MB betragen.

In Kategorie: IT